Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium / Realschule
Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 19. September 2018 um 19.00 Uhr zum Thema „Der kurze Weg vom digital naiv zum digitalen Naivling". OStD a. D. Josef Kraus nimmt kritisch Stellung zur Digitalisierung. Eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit.

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"Die Welt sehen, wie sie ist, und sie dann lieben" [zurück zur Übersicht]

VorschauDie 55 Abiturientinnen des Dr.-Johanna-Decker-Gymnasiums waren sich der historischen Bedeutung der Feier bewusst: Der letzte Abiturjahrgang des neunjährigen Gymnasiums wurde verabschiedet. Oberstudiendirektorin Renate Gammel gratulierte allen zum bestandenen Abitur ...

... und beglückwünschte besonders die Jahrgangsbesten, die ein Zeugnis mit dem Prädikat „sehr gut“ (zwischen 1,0 und 1,5) erreicht hatten: Carmen Fellner, Carolin Pirkl, Theresa Donhauser, Lisa Lang und Theresa Gmey. Die Schulmedaille für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielten Teresa Hager und Daniela Mauracher verliehen. Ausgangspunkt für die Rede der Schulleiterin war ein Satz des Literaturnobelpreisträgers Romain Rolland: „Die Welt sehen, wie sie ist, und sie dann lieben, das ist die größte Kunst.“ Sie warf dabei einen schonungslosen Blick auf vieles, was einem in dieser Welt missfallen kann: Von Politikern gebrochene
Wahlversprechen, Machtversessenheit, rücksichtslose Profitgier von manchen Unternehmern, wie sie in Lebensmittelskandalen ans Tageslicht kommt, und die Geringschätzung von Lebensmitteln, wie sie in der Konsumhaltung vieler Verbraucher deutlich wird, sowie schließlich das leichtfertige Spiel mit den Naturgewalten, dessen Unverantwortbarkeit sich in der Katastrophe von Fukushima zeige. Ob man angesichts dieser Diagnose die Welt trotzdem „lieben“ könne, darauf gab Gammel die vorsichtig zustimmende Antwort: „Ich denke schon“, und zwar „weil wir aktiv dazu beitragen können, ihre Hässlichkeit in Schönheit zu verwandeln: [...] Es liegt an uns, welche Prioritäten wir in unserem Leben setzen – ob Gewinn- und Spaßmaximierung einerseits oder Sinnstiftung und Sinnfindung andererseits.“ Die Abiturientinnen Frederike Hagerer und Olga Rudolf stellten in ihrer Rede fest, wie rasch die Zeit in der Kollegstufe vergangen sei - erst recht, weil das letzte Schuljahr durch die Verkürzung wegen des nachfolgenden G8 noch kürzer als sonst war. Besonderen Dank sprachen sie dem Kollegstufenbetreuer, Studiendirektor Wolfgang Lösch, aus. Als prägenden Eindruck von der Schule hoben sie das Zusammengehörigkeitsgefühl ihres Jahrgangs heraus, das ihnen immer wichtiger geworden sei. Als Vorsitzende des Elternbeirats drückte Doris Plannerer dem DJDG die Dankbarkeit der Eltern für die fundierte Ausbildung der Abiturientinnen aus und wünschte den jungen Frauen einen gelungenen Start in die Zeit nach der Schule. (djd-Pressetext | 2. Mai 2011)

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