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Hubert Liebherr: „Mein Weg zum Glauben“ [zurück zur Übersicht]

VorschauEine ungewöhnliche Biographie brachte der Referent des Abendvortrags im Gerhardinger-Saal in dieser Woche mit: Hubert Liebherr ging den Weg vom Multimillionär zum Missionar.

Der rüstige und dynamisch wirkende Ingenieur wurde 1950 in Memmingen geboren. Bis 1988 war er als Mitgesellschafter der Liebherr-Werke (Baumaschinen, Flugzeugausrüstung, Kühl- und Gefriergeräte und Werkzeugmaschinen) tätig, sowohl am Standort der väterlichen Firma als auch bei Einsätzen an Großbauprojekten im In- und Ausland.

Trotz einer als selbstverständlich empfundenen katholischen Erziehung im Kreis der Familie mit insgesamt fünf Kindern, die von 1945 bis 1950 in einer Holzbaracke mit zwei Zimmern wohnten, entfernte sich Liebherr nach eigenen Worten vor allem während seines Studiums vollständig vom Glauben und genoss das weltliche Leben in vollen Zügen.

Nach einem Autounfall im Jahr 1981 begann ein Prozess der Loslösung von seinem bisherigen Lebenswandel und einer Hinwendung zum katholischen Glauben; dies führte ihn schließlich zum Verzicht auf sein Erbe, so dass er sich ganz seinem religiösen Auftrag widmen könne, wie er ihn verstehe.

Einen großen Teil seines Vortrags verwendete Liebherr darauf, die verschiedenen Stadien seiner Abkehr vom gewohnten Leben anschaulich zu schildern und darzulegen, wie einzelne Erlebnisse, die nach seinem Eindruck zum Teil durch Kommunikation mit Gott und der Jungfrau Maria im Gebet ausgelöst wurden, ihn davon überzeugten, dass er sich – wie die Apostel im Neuen Testament – von seinem bisherigen Leben abwenden und sich ganz in den Dienst der katholischen Kirche stellen müsse. Im Besonderen fühle er sich dem – bisher offiziell nicht anerkannten – Wallfahrtsort Medjugorje verbunden, den er den „größten Beichtstuhl der Welt“ nannte.
Seit einem für ihn besonders beeindruckenden Erlebnis dort arbeitet Hubert Liebherr nur noch für die Weitergabe der Botschaften von Medjugorje und organisiert Pilgerreisen dorthin.

Außerdem ist er Vorsitzender des Vereins "Kirche für den Osten"; im Rahmen eines Auftrags von „Renovabis“ hat er in Osteuropa, vor allem in der ehemaligen Sowjetunion, zahlreiche Kirchen errichtet und konnte dabei den erlernten Beruf des Bauingenieurs in dem von ihm neu erkannten Sinn anwenden.

Auch von Pilgerreisen an andere Wallfahrtsorte hörten die Zuhörerinnen und Zuhörer im Gerhardinger-Saal, wobei Liebherr die stärkende Wirkung der Beichte und des Gebets hervorhob. Er gab den Rat, eine Wallfahrt zu unternehmen, wenn man das Gefühl habe, „mit Gott ins Reine kommen“ zu wollen.

Schulleiter Günter Jehl dankte dem Vortragenden für sein sehr persönliches Glaubensbekenntnis. Im Anschluss ergaben sich noch einige Gespräche der Zuhörer mit dem Referenten.


(djd-Bericht vom 14.10.2018/rip, jeh; Bilder: djd)

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