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Sieben Lehrkräfte nun im Ruhestand [zurück zur Übersicht]

VorschauDas Ende des Schuljahres bringt für die Dr.-Johanna-Decker-Schulen einen beachtlichen personellen Umbruch mit sich. Sieben Lehrkräfte wurden von Oberstudiendirektor Günter Jehl in den Ruhestand verabschiedet: Die Oberstudienräte Hans Breu, Karl Heinrich Pfister, Ullrich Schober, Oberstudienrätin Cornelia Seel, Studiendirektor Robert Seel sowie zwei Mitglieder des Schulleitungsteams, der Mitarbeiter im Direktorat Studiendirektor Rudolf Künstler und die Ständige Stellvertreterin des Schulleiters, Studiendirektorin Monika Wagner.

Zunächst wurden besondere Leistungen von Schülerinnen gewürdigt: Die vier Siegerinnen des Kopfrechenwettbewerbs sowie die Jahrgangsbesten von Realschule und Gymnasium erhielten eine Urkunde und einen Anerkennungspreis.

Anschließend ging der Schulleiter auf die Persönlichkeiten der zu verabschiedenden Lehrerinnen und Lehrer ein - ausführlich sind sie im DJD-Jahresbericht nachzulesen. Stellvertretend seien hier die Würdigungen der beiden Mitglieder des Schulleitungsteams aufgeführt.

Der gebürtige Schwandorfer Rudolf Künstler studierte an der Universität Regensburg Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und begann im September 1984 seine Unterrichtstätigkeit am Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium. Schon früh war er als Mitglied in der Mitarbeitervertretung, als Verfasser zahlreicher Beiträge im Jahresbericht, als Schulfotograf und bis 1995 im Schulspiel aktiv. 1991 wurde ihm die Fachbetreuung Deutsch übertragen, die er bis zum Schluss sehr kompetent und engagiert ausübte. Zum Schuljahr 2000/01 übernahm er nicht nur die Redaktion des Jahresberichts, sondern wurde auch zum Mitarbeiter im Direktorat berufen. Als "Lehrer mit Leib und Seele" wirkte er in allen Jahrgangsstufen und führte regelmäßig Deutsch- und Geschichtskurse erfolgreich zum Abitur. Auch durch außerunterrichtliche Veranstaltungen setzte er Akzente im Schulalltag. So rief er den jährlichen schulinternen Literaturwettbewerb "Die blaue Barke" im Jahr 2000 ins Leben und organisierte Lesungen, Ausstellungen, zahlreiche Studien- und Projekttage, Exkursionen sowie Theateraufführungen und -fahrten. Über Jahre hinweg betreute er nicht nur den Schüleraustausch mit zwei Schulen in Prag und Pilsen, sondern auch bis heute die von ihm initiierte Schulpartnerschaft mit dem Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau. Die innere Schulentwicklung und damit die Sicherung und Förderung der Qualität der pädagogischen Arbeit an den DJDS war ihm sehr wichtig, beispielsweise initiierte er das Schulentwicklungsteam mit. Der äußerst beliebte und humorvolle Lehrer war eine vorbildliche, hoch motivierte und selbstlose Lehrerpersönlichkeit, die auf verschiedenste Weise unser Schulleben prägte.

Monika Wagner kehrte als Absolventin des Gymnasiums der Armen Schulschwestern nach dem Studium der Fächer Mathematik und Geographie (Universität Regensburg) und anschließendem Referendariat zum September 1983 an ihre ehemalige Schule als Lehrerin zurück. Bereits nach kurzer Zeit wurde ihr kommissarisch die Aufgabe der Mittelstufenbetreuerin übertragen, außerdem wurde sie zur Verbindungslehrerin der SMV für die Oberstufe gewählt. Sie wirkte langjährig und federführend — von 1988 bis 1992 als Vorsitzende — in der Mitarbeitervertretung mit und übernahm 1988 auch das Amt der Kollegstufenbetreuerin. Bereits 1990 als Mitarbeiterin im Direktorat aktiv, wurde sie 2000 zur Ständigen Stellvertreterin der Schulleiterin und zur Beratungslehrerin ernannt. Als erfahrene Lehrerin und Kursleiterin führte sie regelmäßig Leistungskurse in Mathematik sowie Grundkurse in Erdkunde mit großem Erfolg und auf hohem Niveau zum Abitur. Die gezielte Beratung der Schülerinnen hinsichtlich deren Schullaufbahn bzw. insbesondere durch studienvorbereitende Angebote lag ihr stets sehr am Herzen. Vor allem als Ständige Stellvertreterin der Schulleiterin bzw. des Schulleiters wirkte sie mit sehr viel Überblick, größtmöglicher Umsicht und großer Loyalität. Für alle Gremien, Schülerinnen, Eltern und Kolleg(inn)en war sie eine allseits beliebte und geschätzte Lehrerpersönlichkeit.

Bei der Versammlung der Schulgemeinschaft am letzten Tag des Schuljahrs in der Doppelsporthalle würdigte Schulleiter Günter Jehl noch einmal die Verdienste der in den Ruhestand verabschiedeten Lehrkräfte, und die stehende Beifallsbekundung der Schülerinnen zeigte, dass auch sie die verdienten Pädagoginnen und Pädagogen sehr schätzten und ungern verlieren. Für die nunmehrigen Ruheständler war dies ein bewegender Abschluss ihres beruflichen Lebenswegs.


(djd-Bericht vom 27.07.2018/jeh, rip; Bild: djd)

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