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Girls' Day Akademie: DJDS-Abschlussveranstaltung [zurück zur Übersicht]

VorschauWas ist das für ein cooles Schulfach, in dem man seine Gummibärchen selber herstellt, aus Bausteinen des LEGO-Education-Programms fantastische Maschinen baut, Roboter mit Solarantrieb konstruiert und ein eigenes Retro-Radio bastelt? Nun … es ist eigentlich kein Schulfach. Es ist die „Girls‘ Day Akademie“, ...

... ein Programm der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, an dem fünfzehn Schülerinnen aus den 9. und 10. Klassen der DJD-Realschule und des DJD-Gymnasiums das ganze Schuljahr über teilnahmen. In einer Abschlussveranstaltung im Gerhardinger-Saal der Schule präsentierten sie nun, was sie in dieser Zeit erlebt und erfahren haben, und stellten gleichzeitig die Ziele der Projektträger vor. Im Publikum lauschten neben mehreren Lehrkräften einige Schülerinneneltern und auch Ambergs 2. Bürgermeister Martin Preuß interessiert den Informationen.

Nach einer Begrüßung durch Projektbetreuerin Katja Laber und die stellvertretende Schulleiterin, Studiendirektorin Monika Wagner, führten die Schülerinnen Laura Brugger, Jennifer Littau, Selina Scheuerer, Theresa Boßer und Milena Schneider durch ein kurzes Quiz in die Thematik ein. Zwischen zwei Interviewrunden stellten Isabella Schwarz, Magdalena Wein und Sophie Rauch die Tätigkeiten der Girls‘ Day Akademie das Jahr hindurch vor. Da gab es – neben den bereits erwähnten Experimenten und Bauprojekten – u. a. Besuche beim Berufsinformationszentrum Amberg, bei der Luitpoldhütte, bei der Firma Siemens und beim M+E-Infotruck, die den Mädchen Einblicke in die Berufswelt vermittelten. Zudem erhielten die Teilnehmerinnen ein Bewerbungstraining.

In der ersten Interviewrunde befragte Sarah Wiesner den Geschäftsführer der bayme vbm für die Oberpfalz, Hermann Brandl, warum sich sein Verband für die Girls‘ Day Akademie engagiere. Brandl nannte die Motivation, Jugendliche zu fördern und besonders den Mädchen näherzubringen, welch interessante und lohnenswerte Berufe es auf technischem Gebiet gebe. Auch für die Gesellschaft als Ganzes sei es wertvoll, wenn die Arbeitskraft, die Talente und die Begabungen von Frauen, die sich bestens für Metall- und Elektro-Berufe eignen würden, nicht brachliegen, sondern für alle Seiten nutzbringend eingesetzt würden. Außerdem sei es dem Verband ein Anliegen, die Gleichberechtigung zu fördern und zu verdeutlichen, dass es keine ausschließlichen Männer- oder Frauenberufe mehr gebe, sondern dass es auf die Begabungen des Individuums ankomme.

Kerstin Eder, Teamleiterin der Berufsberatung in der Amberger Agentur für Arbeit, erklärte auf die Frage von Vanessa Singer, warum sich ihre Behörde für die Girls‘ Day Akademie engagiere: Es sei zwar eine zunehmende Zahl an Mädchen zu registrieren, die technische Berufe wählen, doch gerade in den zukunftsorientierten Berufen dieser Branche seien sie immer noch unterrepräsentiert. Deshalb sei es ihnen ein Anliegen, gute Rahmenbedingungen für den Einstieg von Frauen in solche Berufe zu schaffen, u. a. auch mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es sei ihr wichtig zu vermitteln, so Eder, dass Mädchen für technische Berufe genauso gut geeignet sind wie Jungen, und immer wieder daran zu erinnern, dass die Berufsberatung zur Unterstützung bereitsteht.

In der zweiten Interviewrunde stellte Jasmin Gigl dem Fachgruppenleiter Elektro der Firma Siemens, Herbert Kohler, die Frage, warum sich seine Firma für die Girls‘ Day Akademie engagiere. Hierzu nannte er vor allem die Langfristigkeit des Projekts, die es für die Firma wertvoll mache. Hier könnten die Mädchen tatsächlichen Kontakt zur Realität der Arbeitswelt knüpfen, indem sie Firmen aufsuchen und kennenlernen.

Die Ständige Stellvertreterin der Schulleitung, Monika Wagner, wurde von Veronika Lehnert dazu befragt, weshalb die Decker-Schulen sich entschlossen hätten, ihren Schülerinnen die Teilnahme an der Girls‘ Day Akademie zu ermöglichen. Wagner stellte heraus, dass ihr vor allem gefalle, dass die Schülerinnen erkennen, wie das Schulwissen mit der Berufswelt zusammenhängt. Außerdem lobte sie das breite Angebot der GDA durch deren Träger.

Als letzte stellte sich eine Absolventin des Decker-Gymnasiums den Fragen einer Schülerin. Anna Zobler wollte von Verena Schlosser wissen, warum sie sich entschlossen habe, bei der Firma pia Automation eine Ausbildung zur Mechatronikerin zu machen. Schlosser erklärte, sie habe schon in ihrer Schulzeit besonderes Interesse an Mathematik und Physik gehabt, und auch zu Hause hätte sie sich schon immer für technische Dinge interessiert. So lag die Berufswahl nahe, nachdem sie das Berufsbild kennengelernt hatte, und nach rund einem Jahr sei sie sicher, das Richtige gewählt zu haben. Den Schülerinnen gab sie den Tipp, vor nichts Angst zu haben. Fehler könnten immer einmal passieren (auch den männlichen Kollegen) – wichtig sei, aus den Fehlern zu lernen.

Zum Abschluss erhielten die teilnehmenden Schülerinnen ein Zertifikat aus den Händen von Hermann Brandl und Kerstin Eder, und Projektbetreuerin Katja Laber dankte den DJD-Lehrkräften, die die Girls‘ Day Akademie von Seiten der Schule betreut hatten, Studienrätin Katharina Gadomski und Fachoberlehrerin Sabine Witzany.


(djd-Bericht vom 06.07.2018/rip; Bilder: djd)

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