Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium / Realschule
Abendvortrag im Gerhardinger-Saal am Mittwoch, 19. September 2018 um 19.00 Uhr zum Thema „Der kurze Weg vom digital naiv zum digitalen Naivling". OStD a. D. Josef Kraus nimmt kritisch Stellung zur Digitalisierung. Eingeladen sind alle Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie die interessierte Öffentlichkeit.

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Bayerischer Tag: Unterhaltsames und Lehrreiches [zurück zur Übersicht]

VorschauDie Dr.-Johanna-Decker-Schulen feierten Freitag, den 18.05., als "Bayerischen Tag" - den ganzen Vormittag lang ging es um Geschichtliches, Sprachliches, Dekoratives und Musikalisches, das mit Kultur und Brauchtum in altem und neuem Gewand zu tun hatte. Diese Mischung war gleichzeitig eine gute Einstimmung auf die Pfingstferien.

Mit einem thematisch breit gefächerten Angebot begingen die Dr.-Johanna-Decker-Schulen am letzten Schultag vor den Pfingstferien erstmals einen „Bayerischen Tag“.

Da der erste Eindruck immer vom äußeren Erscheinungsbild geprägt wird, sei mit den Workshops hierzu begonnen: Die Schülerinnen konnten sich zu einem „Crashkurs Flechtfrisuren“ anmelden oder Kirwaschmuck (im Besonderen auch Filz-Herzen) basteln oder sich über „Do’s und Don’ts zur bayerischen Tracht“ informieren. Tracht in Aktion sozusagen konnte man dann bei der Vorführung bayerischer Tänze bewundern.

Eine große Rolle spielte auch der bairische Dialekt. Da gab es zum einen als theoretische Grundlage einen Workshop „Dialektpflege und Dialektforschung“ bei Dr. Nadine Kilgert-Bartonek, in anderen Räumen beschäftigte man sich mit der Mundartlyrik von Eugen Oker oder mit dem „Wagen von der Linie 8“ von Ferdl Weiß; außerdem gab es Infos zu bayerischer Satire sowie ein Dialekt-Wörterraten mit dem Titel „Host mi?“ und ein Bayernquiz am PC. Wer selbst kreativ sein wollte, konnte sich im „Gstanzl’n-Schreiben“ üben – oder wortlos kreativ „ein Stück Amberg zeichnen“.

Damit eng verbunden war eines der musikalischen Angebote, die bayerische „Sitzweil“, bei der Lieder in bayerischer Mundart gesungen wurden. Aber da gab es noch mehr: „Boarischer Dreigesang“ wurde ebenso praktiziert wie „Löffelpercussion“, mit der ein Zwiefacher schwungvoll vorgetragen wurde.

Geschichtliches und bayerisches Brauchtum standen ebenfalls zur Auswahl. Ging es in einem Workshop um den „bayerischen Märchenkönig Ludwig II.“, konnte man nebenan über „Amerikaner in Bayern“ etwas lernen oder über „die Römer in Bayern“. Auch „Kirwa-Traditionen“ wurden thematisiert, und unerwartet Interessantes konnte man über die Fichte hören: „ein bayerischer Nadelbaum mit Potential“. Bayerisches Brauchtum kann nicht erschöpfend behandelt werden, ohne Bier und Schafkopf zu erwähnen. Und so gab es nicht nur einen „Schafkopfkurs“ und Kulinarisch-Historisches zu „Bayern und das bayerische Bier“, sondern die in der Nachbarschaft gelegene Brauerei Bruckmüller öffnete ihre Pforten für eine Besuchergruppe, die vom Chef selbst in die Geheimnisse des Bierbrauens eingeführt wurde.

A propos „Kulinarisches“: In der Schulküche wurden „Bayerische Schmankerln“ zubereitet, und natürlich durfte das Ausbuttern nicht fehlen – und zwar „Ausbuttern im Marmeladenglas“.

Im Anschluss an die Workshop-Runden gab es dann noch – neben Bratwürsten, Käsesemmeln und alkoholfreien Getränken, die vom Elternbeirat im Schul-garten serviert wurden – lustige Klassenwettbewerbe, in denen sich tapfere Vertreterinnen der einzelnen Klassen beispielsweise im Maßkrugstemmen messen konnten.

Für einige Klassen der Unter- und Mittelstufe stand noch etwas ganz Besonderes auf dem Programm, nämlich ein Konzert mit einer bayerischen Sängerin – Marina Koller trat im Gerhardinger-Saal für sie auf. Drei Schülerinnen der Klasse R8B haben darüber einen eigenen Bericht verfasst:

Rund 250 Schülerinnen richteten ihre Blicke erwartungsvoll auf die Bühne, als Marina Koller, der musikalische Star des Bayerischen Tags 2018, hereinkam und alle Mädchen herzlich begrüßte. Realschullehrer Andreas Hilgart, der Kontakte zur Countryszene pflegt und jährlich ein Schulkonzert an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen organisiert, hieß die Sängerin in einer kurzen Ansprache herzlich willkommen.

In einem Interview mit der gebürtigen Neukirchenerin Marina Koller fanden wir heraus, dass ihre beiden Kinder mit dem bairischen Dialekt aufwachsen. Nur bei Konzerten oder Auftritten spricht sie hochdeutsch, um allgemein verstanden zu werden. Trotzdem ist eines ihrer persönlichen Lieblingslieder in ihrem Heimatdialekt verfasst. „Mei Heimat is der Bayerwald“, heißt der Song und wurde von der Sängerin selbst geschrieben. Da es Marinas erstes Lied war und sie damit auch den „Bayerwald Grand Prix“ gewann, ist es der Song, mit dem alles anfing.

Und so begann sie damit auch das Konzert im Gerhardinger-Saal. Dann folgten Lieder wie „Wir sind wir“ oder „Nicht mein Tag“, und schnell kam gute Stimmung auf. Es wurde fleißig mitgeklatscht, und jeder schien Spaß zu haben. Zwischen den Liedern durften auch Fragen gestellt werden, welche gleich von der sympathischen Sängerin beantwortet wurden. Zu an die Leinwand projizierten Musikvideos wie zum Beispiel „Und dann träumt sie von der Freiheit“ sang Marina live. Das kam bei den Schülerinnen gut an.

Zum Schluss wurden auch noch jede Menge Autogrammkarten verteilt. Abschließend ist zu sagen, dass auch die Mädchen, die nicht Country- bzw. Schlagerfans sind, sehr positiv von Marinas Konzert überrascht waren.

(Konzertbericht: Lisa Bogner, Corinna Schuhbauer, Emily Jenke)

Am Ende der Workshop-Runde hatten die Teilnehmerinnen ihre Laufzettel in eine Los-Box werfen können, und aus den dort gesammelten Abschnitten wurden in der Turnhalle nach den Darbietungen von Tanz und Musik Preise verlost, die alle mit dem Motto des Tages zu tun hatten.

Einen nicht unerheblichen Beitrag zum bayerischen Flair leisteten die Mädchen selbst, indem sie im Dirndl oder sonstwie bayerisch gewandet in die Schule kamen – ungewöhnliche Kleidung für einen ungewöhnlichen Tag, der informa-tiv und unterhaltsam eine angenehme Brücke in die Pfingstferien bildete.


(djd-Bericht vom 18.05./18.06.2018/rip; Bildmontage: Material von pixabay.com; Bilder: djd)

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