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ProfiS: Professoren in die Schulen [zurück zur Übersicht]

VorschauWie ist „Forschung in der Schwerelosigkeit“ möglich, ohne die Erde zu verlassen? Für die Beantwortung dieser Frage konnten die Dr.-Johanna-Decker-Schulen Prof. Dr. Thorsten Pöschel für sich gewinnen, der im Rahmen des ProfiS-Programms knapp 60 Minuten über sein Forschungsgebiet referierte und den Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe einen Einblick in seine Arbeit gab.

„ProfiS - Professoren in die Schulen“: Unter diesem Titel bieten Professorinnen und Professoren des Departments Chemie- und Bioingenieurwesen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) an, Schulen zu besuchen, um dort einen etwa 30-minütigen Vortrag über ein spannendes Thema aus ihrer aktuellen Forschung zu halten. Die Vortragsthemen sind vor allem für den Chemie-, Biologie- und Physikunterricht, aber auch allgemein für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht geeignet. Die FAU versucht mit dieser Vortragsreihe das Interesse an naturwissenschaftlichen Studiengängen zu wecken, um so mehr interessierte Studenten/-innen für sich zu gewinnen.

Anschaulich ging Prof. Pöschel zunächst auf die physikalischen Grundlagen der Schwerkraft bzw. des Zustandes der Schwerelosigkeit ein und erklärte, dass sich die Schwerkraft im Gegensatz zu beispielsweise Magnetismus nicht abschirmen lässt und dass man sie immer dann verspüre, wenn eine (gleich große) Gegenkraft wirkt, z. B. der Druck des Fußbodens auf die Füße. Schwerelosigkeit herrscht demnach dann, wenn diese Gegenkräfte fehlen und die Schwerkraft die einzige auf einen Körper wirkende Kraft ist.

Letzterer Zustand ist z. B. beim freien Fall gegeben, der für wissenschaftliche Untersuchungen in speziellen „Falltürmen“ genutzt wird, wobei hier der Zustand der Schwerelosigkeit nur wenige Sekunden dauert. In suborbitalen Raketenflügen mit Raketen aus Abrüstungsprogrammen kann die Schwerelosigkeit bis zu 10 Minuten aufrecht erhalten werden, diese stehen aber nur in begrenzter Zahl zur Verfügung (1 Flug pro Jahr). Gute Versuchsbedingungen bieten auch Parabelflüge in einem umgebauten Airbus A300 der ESA. Hier kann unmittelbar hintereinander für einige Minuten der Zustand der Schwerelosigkeit erreicht werden. Vor allem können die Experimente „vor Ort“ von Wissenschaftlern begleitet werden, welche zwischen den einzelnen Parabeln auch kleine Umbauten vornehmen können.

(djd-Bericht vom 05.03.2018/ham; Bild: djd)


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